Pfahlaufpralltest

Bei einem Pfahlaufpralltest wird ein Testfahrzeug auf einem Testschlitten beschleunigt und anschließend auf einen festen, senkrechten Pfahl geschleudert. Dabei wird das Fahrzeug rechtwinklig zur Bewegungsrichtung gehalten oder mit einem etwas geringeren Winkel zum Pfahl. Seit 2015 gelten im Euro NCAP-Crashtest verschärfte Kriterien hierfür. Der seitliche Aufprallwinkel wurde von 90 Grad auf 75 Grad reduziert, um Unfälle und deren Folgen noch realer abbilden zu können.

Da der Aufprallstoß nur auf eine sehr begrenzte Fläche des Fahrzeugs wirkt, entstehen sehr hohe Deformationskräfte, wodurch der Pfahl tief in den Innenraum eindringen kann.  Ohne effektiven Schutz würde der Pfahl den Kopf treffen – mit entsprechend gefährlichen Verletzungen als Folge.

Seit über zehn Jahren gehört der sogenannte Pfahlaufpralltest zum festen Bestandteil der Crashtests des europäischen Verbraucherschutzprogramms Euro NCAP.

# Pfahlaufprallversuch

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Versuchsschlitten für Pfahlaufprall