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MESSRING GmbH

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Studie: Validierung von Child Presence Detection Systemen

Child Presence Detection (CPD) Systeme sind heute ein zentraler Bestandteil moderner Fahrzeugsicherheit. Radarbasierte In-Cabin-Sensorik muss selbst ein ruhig schlafendes Kind zuverlässig erkennen – eine der anspruchsvollsten realen Detektionssituationen.

Doch wie realitätsnah bilden CPD-Surrogate tatsächlich das Sensorsignal echter Kinder ab?

„Ihr Ansprechpartner für alle Fragen rund um die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit.“

Alex Kiendl / Public Relations and Regulation Manager

Von der Annahme zur Evidenz

Um diese Frage fundiert zu beantworten, führte MESSRING ein gemeinsames Forschungsprojekt mit der LMU München (Institut für Biomechanik und Unfallanalyse), AUMOVIO SE, Embedded AI (Linguwerk GmbH) sowie der AZT Automotive GmbH (Allianz Zentrum für Technik) durch. Ziel war es, objektive Referenzdaten aus Messungen an realen Kindern zu generieren und diese direkt mit CPD-Surrogaten zu vergleichen.

Alle Untersuchungen erfolgten unter Genehmigung der Ethikkommission der Medizinischen Fakultät der LMU. Kinder aus drei Altersgruppen – Neugeborene/1-Jährige, 2-3-Jährige sowie 5-6-Jährige – wurden in altersgerechten Kindersitzen vermessen. Die Versuche fanden sowohl im Fahrzeug als auch in einem standardisierten Multi-Winkel-„Stargate“-Aufbau außerhalb des Fahrzeugs statt. Zwei unabhängige Radardetektionssysteme wurden eingesetzt, um unterschiedliche technologische Ansätze abzudecken.

CPD Newborn Surrogate

Einsatzgebiet

Zur Validierung von CPD Systemen durch die Reproduktion realistischer Atembewegungen von Neugeborenen und Radarsignaturen gemäß den Euro-NCAP-Anforderungen.

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CPD 3-Year-Old Child Surrogate

Einsatzgebiet

Für die Validierung von CPD Systemen in Sitzen für, ermöglicht eine zuverlässige Prüfung verschiedener Atemfrequenzen und Gliedmaßenbewegungen gemäß den Euro-NCAP-Anforderungen.

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CPD 6-Year-Old Child Surrogate

Einsatzgebiet

Entwickelt für die Validierung von Tests zur Erkennung der Anwesenheit von Kindern in Kindersitzen und Sitzerhöhungen, kombiniert bewegliche Körperteile mit realistischen Atembewegungen für robuste, Euro NCAP-konforme Tests.

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Entwickelt für präzise Validierung

Die MESSRING CPD-Surrogate sind gezielt für radarbasierte In-Cabin-Anwendungen konzipiert. Eine metallfreie Konstruktion verhindert elektromagnetische Störeinflüsse. Pneumatische Systeme simulieren Atembewegungen realitätsnah. Frequenzoptimierte Reflektor- und Absorberelemente sorgen für eine realistische Radarsignatur.

Die anthropometrische Auslegung orientiert sich an wissenschaftlichen Referenzdaten sowie an den Euro NCAP CPD-Anforderungen und ermöglicht so eine reproduzierbare, standardisierte Validierung über verschiedene Sensorsysteme hinweg.

Key Insights

Die vergleichende Analyse zeigte, dass die in die Studie einbezogenen MESSRING-Surrogate ein Radarreflexionsverhalten aufweisen, das mit dem von echten Kindern vergleichbar ist. Die Signalstärke zeigte sowohl bei echten Kindern als auch bei Surrogaten eine ähnliche Streuung über die verschiedenen Detektionswinkel. Die In-Vehicle-Messungen bestätigten zudem eine robuste Vergleichbarkeit über unterschiedliche Sitzpositionen und Systemkonfigurationen hinweg.

Evidenzbasierte Weiterentwicklung von CPD-Systemen

Das Projekt liefert einen der ersten ethisch genehmigten Datensätze, der surrogatebasierte CPD-Validierung direkt mit realen Kindermessungen verknüpft. Durch die Kombination aus biomechanischer Expertise, industrieller Radarentwicklung und spezialisierter Dummytechnologie entstand eine belastbare technische Grundlage für die Weiterentwicklung von CPD-Systemen.

Für OEMs, Tier-1-Zulieferer und Prüflabore bedeutet dies mehr Validierungssicherheit, reduzierte Entwicklungsrisiken und eine fundierte Basis im Hinblick auf zukünftige regulatorische und NCAP-Anforderungen.